Mit Psychotherapie werden emotionale und psychische Störungen behandelt. Anders ausgedrückt, wird geholfen, seelisches Leid durch das Gespräch, die therapeutische Beziehung, durch konkrete Aufgaben und durch spielerisches Handeln bei Kindern, zu bessern. Kinder verwenden Spielmaterialien nach ihrem eigenen Bedürfnis. Innerhalb des Zusammenspiels zwischen Spielraum, Spielzeug und des Psychotherapeuten spannt sich ein individueller Möglichkeitsraum. Durch das Spiel können Ausdrucksmöglichkeiten geschaffen, aber auch Grenzen, Ordnung und Halt geboten werden.

 

Seelische Störungen können sich in unterschiedlichen Krankheitserscheinungen zeigen,

wie zum Beispiel Ängste gegenüber bestimmten Dingen, Tieren, Prüfungsängste,

Versagensängste, Trennungsängste, aggressives Verhalten, Schlafstörungen. Es können

Selbstzweifel, Probleme im sozialen Kontakt, hyperaktives Verhalten und vieles mehr

auftreten (s. unten). Die Ursachen für solche Probleme sind sehr unterschiedlich;

manchmal sind sie eine Reaktion auf sehr belastende Ereignisse, sie können aber auch

auf Erlebnisse zurück- zuführen sein, die weit im Leben zurückliegen.

Dies kann erst eine genaue Untersuchung und Diagnostik herausfinden.

 

Weitere Anlässe für Eltern, ein Kind oder einen Jugendlichen vorzustellen, sind oft eine

hohe Belastung, Schwierigkeiten den Alltag zu bewältigen, Probleme mit Gleichaltrigen

und Mitschülern, Schulprobleme, Wunsch nach Beratung in Erziehungs- und Lebens-

fragen oder die Unklarheit darüber, ob die Probleme therapiebedürftig sind, aber auch

viele andere.

 

Mein Behandlungsspektrum umfasst:

  • Ängste (z.B. soziale Ängste, Trennungsangst, Phobien, Schul-/ Leistungsängste)
  • Sprechängste und psychologische Aspekte beim Stottern

  • Zwänge, z.B. Waschzwang

  • depressive Entwicklungen

  • Anpassungsstörungen, (z.B. nach elterlicher Trennung, akuten Belastungen)

  • Somatoforme Störungen (z.B. nicht-organische Kopf- und Bauchschmerzen)

  • Nicht-organische Schlafstörungen

  • Essstörungen (Anorexie, Bulimie, Adipositas, Binge Eating)

  • Aufmerksamkeitsstörungen/ AD(H)S

  • Störungen des Sozialverhaltens (z.B. oppositionelles, aggressives Verhalten)

  • Ticstörungen

  • Störungen der Sauberkeitsentwicklung (Einkoten, Einnässen)

  • Selbstverletzendes Verhalten

  • Mutismus

  • Verhaltensprobleme bei Behinderungen/ Handicaps